Zahlen und Fakten

Ge­mein­de­ge­biet von Ober­ha­ching

Die Ge­mein­de Ober­ha­ching um­fasst die Orts­tei­le Ober­ha­ching, Dei­sen­ho­fen, Furth, Lauf­z­orn, Ober­bi­berg, Kreuz­pul­lach, Öden­pul­lach, Jet­ten­hau­sen und Ger­blinghau­sen. Zum 1. Ja­nu­ar 2010 wur­den 644 Hekt­ar so­ge­nann­tes "aus­mär­ki­sches" Wald­ge­biet des Dei­sen­ho­fe­ner Fors­tes dem Ge­mein­de­ge­biet zu­ge­schla­gen. Da­durch er­höh­te sich die Ge­mein­de­flä­che auf 3305 Hekt­ar (in et­wa 33 Qua­drat­ki­lo­me­ter). Da­mit le­ben pro Hekt­ar 3,8 Ein­woh­ner in Ober­ha­ching bzw. auf je­den Ein­woh­ner ent­fal­len 2620 Qua­drat­me­ter der Ge­mein­de­flä­che.

Ein­woh­ner, Be­schäf­tig­te und Pend­ler

Die Ge­mein­de Ober­ha­ching ver­folgt ganz be­wußt ei­ne be­hut­sa­me und or­ga­ni­sche Orts­ent­wick­lung, so dass die Be­völ­ke­rung im Jahr um ca. 1 Pro­zent wächst. Ent­spre­chend zu­rück­hal­tend ist die Ge­mein­de bei der Aus­wei­sung von Bau­grund­stü­cken, da das an­vi­sier­te Wachs­tum al­lein durch die bau­li­che Nach­ver­dich­tung im Be­stand er­reicht wird.

Aus­führ­li­che sta­tis­ti­sche Auf­be­rei­tun­gen (auch Zeit­rei­hen) bie­ten die Pu­bli­ka­tio­nen des Pla­nungs­ver­bands Mün­chen, des sta­tis­ti­schen Lan­des­amts Bay­ern so­wie die Ber­tels­mann Stif­tung. Die Links zu den ent­spre­chen­den An­bie­tern und Pu­bli­ka­tio­nen fin­den Sie in der rech­ten Spal­te. Nachfolgend wird auf die Daten des statistischen Landesamtes Bezug genommen.

Einwohnerentwicklung

In Ober­ha­ching wohn­ten 2017 ca. 13.500 Ein­woh­ner. Der Ein­woh­nerzuwachs seit dem letz­ten Zen­sus von 2011 lag bei knapp 1.000 Per­so­nen, so­dass in den letz­ten 5 Jah­ren im Schnitt ca. 200 Ein­woh­ner pro Jahr hin­zu­ge­ko­mmen sind.

Die Zu­zü­ge nach Ober­ha­ching lie­gen im­mer deut­lich über der Zahl der Weg­zü­ge, so­dass im Schnitt die Be­völ­ke­rung jähr­lich um ca. 150-200 Per­so­nen wächst. So ste­hen 900 bis 1.000 Zu­zü­gen ca. 800 Weg­zü­ge ge­gen­über. 2015 ga­b es ein (sta­tis­ti­sches) Aus­rei­ßer­jahr, denn dort stan­den 1.500 Zu­zü­gen ge­nau 1.000 Weg­zü­ge ge­gen­über. Dass es ins­be­son­de­re jun­ge Fa­mi­li­en nach Ober­ha­ching zieht, zeigt sich auch in der Sta­tis­tik, denn die pro­zen­tu­al größ­ten Zu­wäch­se wer­den bei den Per­so­nen­grup­pen bis 17 Jah­re und zwi­schen 30 und 49 Jah­ren er­zielt. Ca. 20% der Ober­ha­chin­ger Be­völ­ke­rung ist mehr als 65 Jah­re alt, knapp un­ter 20% liegt der An­teil der un­ter 18jäh­ri­gen.

Die jähr­li­chen Ge­bur­ten und Ster­be­fäl­le hal­ten sich mit ei­ner Zahl von je 100 in et­wa die Waa­ge, wo­bei ten­den­zi­ell die Ster­be­fäl­le knapp über der Ge­bur­ten­zahl lie­gen. Die Zu- und Weg­zü­ge sind für die Ein­woh­ner­ent­wick­lung je­den­falls deut­lich re­le­van­ter.

Beschäftigte und Pendler

Die Zahl der so­zi­al­ver­si­chungs­pflich­tig Be­schäf­tig­ten (SVB), die in Ober­ha­ching ar­bei­ten, liegt bei ca. 6.600 Be­schäf­tig­ten. In Ober­ha­ching wohn­haft sind ca. 4.800 Be­schäf­tig­te, von de­nen al­ler­dings nur ca. 800 auch in Ober­ha­ching ar­bei­ten.

Ent­spre­chend hoch sind die Zah­len der Be­rufs­pend­ler. Ca. 5.800 Be­schäf­tig­te pen­deln nach Ober­ha­ching zum Ar­bei­ten ein, wäh­rend ca. 4.000 Ober­ha­chin­ger ih­rem Be­ruf an­dern­orts nach­ge­hen. Die Pend­ler­zahl zwi­schen Ober­ha­ching und der Stadt Mün­chen hält sich mit ca. 2.000 Per­so­nen in je­de Rich­tung in et­wa die Waa­ge. Ent­spre­chend wich­tig ist das in­ner- wie über­ört­li­che Mo­bi­li­täts­an­ge­bot.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zum Mobilitätsangebot in Ober­ha­ching

Ge­mein­de­fi­nan­zen

Die Haus­halts­si­tua­ti­on der Ge­mein­de Ober­ha­ching ist so­li­de und ge­ord­net. Seit 2007 in­ves­tier­te die Ge­mein­de ca. 100 Mil­lio­nen Eu­ro in die Da­seins­vor­sor­ge, sprich in die Le­bens­qua­li­tät, in die Zu­kunfts­fä­hig­keit und in die Nach­hal­tig­keit.

So flos­sen gut 40 Mil­lio­nen Eu­ro in den Aus­bau der Kin­der­be­treu­ung und in die Sa­nie­rung und Er­wei­te­rung der Schu­len. Knapp 40 Mil­lio­nen Eu­ro wur­den in die Geo­ther­mie, das Fern­wär­me- und das Glas­fa­ser­netz in­ves­tiert. Wei­te­re et­wa 10 Mil­lio­nen Eu­ro flos­sen in den Grund­er­werb, bspw. zur Um­set­zung von Ein­hei­mi­schen­mo­del­len (Wohn­raum­för­de­rung). Und für das Jahr 2018 sind wei­te­re 16 Mil­lio­nen Eu­ro an In­ves­ti­tio­nen ge­plant.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zu den Ge­mein­de­fi­nan­zen und Hebesätzen