Vorgehensweise und Verwarnungsgelder

Vorgehensweise bei Rechtsverstößen

Zunächst werden die Kennzeichen der falsch geparkten Autos mit Uhrzeit notiert und gegebenenfalls fotografiert. Erst etwa zehn Minuten später wird die Verwarnung ausgestellt. Damit sind zum einen die gesetzlichen Bestimmungen erfüllt. Zum anderen wird auch den häufig von verwarnten Autofahrern genannten "kurzen Erledigungen" mit Nachsicht begegnet.

Verwarnungsgelder

  • Zwischen 5 und 35 Euro kann das falsche Parken kosten.
  • Falls ein Auto ohne Parkschein oder Parkscheibe abgestellt worden ist, sind mindestens 5 Euro fällig, je nach zeitlicher Überschreitung.
  • Teuer wird das unberechtigte Parken auf Behindertenparkplätzen, auf Rettungswegen oder Feuerwehrzufahrten: 35 Euro kostet jedes dieser Vergehen!
  • Das Parken auf dem Gehweg wird mit 15 Euro Verwarnungsgeld geahndet, das Parken gegen die Fahrtrichtung kostet 10 Euro.

Weiteres Verfahren

Eine rechtzeitige Zahlung des verhängten Bußgeldes mit dem vorgedruckten Überweisungsformular empfiehlt sich, da bei fehlendem Zahlungseingang der gesamte Vorgang an die zentrale Bußgeldstelle und eventuell auch an die Staatsanwaltschaft abgegeben
wird. Schon durch die Abgabe des Vorganges verteuert sich der Vorgang um zusätzliche 22,51 Euro!

Übrigens: Ausreden, wie z.B. „Ich weiß nicht, wer mit dem Auto gefahren ist“, helfen bei Verstößen im ruhenden Straßenverkehr nicht. Hier tritt eine automatische Halterhaftung ein. Der im Fahrzeugbrief eingetragene Halter haftet bei derartigen Verstößen immer!