Ausblick Schienenverkehr

Die Ge­mein­de ist be­strebt, den öf­fent­li­chen Nah­ver­kehr wei­ter zu op­ti­mie­ren und aus­zu­bau­en.

S-Bahn S3

Das Fahrtenangebot der S3 soll weiter verbessert werden. Ziel ist ein durchgängiger 20-Minuten-Takt bis Holzkirchen.

Meridian

Po­sit­ive Ef­fek­te sind durch den Me­ri­di­an bereits ein­ge­tre­ten, der in den Haupt­ver­kehrs­zei­ten vom Bahn­hof Dei­sen­ho­fen ei­ne durch­ge­hen­de Ver­bin­dung über Holz­kir­chen, durch das Mang­fall­tal bis nach Ro­sen­heim (in bei­de Rich­tun­gen) bie­tet. Auch beim Me­ri­di­an be­müht sich die Ge­mein­de auf po­li­ti­schem Weg um ei­ne Aus­wei­tung des Fahr­ten­an­ge­bots so­wohl an den werk­täg­li­chen Abend­stun­den wie auch an den bis­lang noch fahr­ten­frei­en Wo­chen­en­den und Fei­er­ta­gen.

BOB (Bayerische Oberlandbahn)

Be­son­de­res Au­gen­merk wird auf ei­nen künf­ti­gen Halt der BOB-Zug­ver­bin­dun­gen in Rich­tung Ober­land (baye­ri­sches Vor­al­pen­land) ge­legt. Denn bis­lang hält die Baye­ri­sche Ober­land­bahn, die die­se Li­ni­en der­zeit be­dient, nicht in Ober­ha­ching. Die­ser Halt wür­de so­wohl den Schul- und Be­rufs­pend­lern als auch dem Frei­zeit­ver­kehr zu­gu­te kom­men und so­mit Ver­kehr von der Stra­ße auf die Schie­ne ver­la­gern.

Haltestelle  „Menterschwaige“

In Ver­bin­dung mit ei­ner Hal­te­stel­le "Ment­er­schwai­ge" an der Gren­ze zwi­schen Grün­wald und Mün­chen-Har­la­ching, die eben­falls auf po­li­ti­schem Weg ver­folgt wird, wä­re ei­ne hoch at­trak­ti­ve Süd­tan­gen­te mit in­ter­es­san­ten Ver­knüp­fungs­punk­ten zu wei­te­ren ÖPNV-An­ge­bo­ten im Münch­ner Sü­den ge­schaf­fen! So wäre die Verknüpfung zur Tram-Bahn (Grünwald – Max-Weber-Platz) und zum Bavaria-Filmpark geschaffen. Auch der Landkreis München hat den zusätzlichen Verknüpfungspunkt als Ziel in seinem Nahverkehrsplan formuliert und im gemeinsamen Positionspapier der  Verbundlandkreise im MVV an den Freistaat adressiert.

Kosten

Ei­ne sol­che Aus­wei­tung des Fahr­ten­an­ge­bots bei BOB und Me­ri­di­an bzw. die Ein­rich­tung ei­nes zu­sätz­li­chen Bahn­halts sind selbst­ver­ständ­lich mit Kos­ten ver­bun­den. Für die Fi­nan­zie­rung ist bei Pro­jek­ten des so­ge­nann­ten Schie­nen­per­so­nen­nah­ver­kehrs (SPNV) der Frei­staat Bay­ern zu­stän­dig. Der Frei­staat be­dient sich wie­der­um der Baye­ri­sche Ei­sen­bahn­ge­sell­schaft (BEG), die den ge­sam­ten Re­gio­nal- und S-Bahn-Ver­kehr in­klu­si­ve der In­fra­struk­tur in Bay­ern organi­siert.

Ei­ne Aus­wei­tung des Fahr­ten­an­ge­bots ist in der Re­gel nicht kurz­fris­tig mög­lich, da die Fahr­plä­ne auf ent­spre­chen­den Ver­ga­be­ver­fah­ren be­ru­hen, so­dass die BEG an Ver­trags­lauf­zei­ten und da­mit kor­re­spon­die­ren­de Aus­schrei­bungs­in­ter­val­le ge­bun­den ist.