Radverkehrspolitik in Oberhaching

Bike&Ride-Abstellanlagen am Bahnhof Deisenhofen (Südseite)

Radfahren macht Spaß, spart Geld und tut gut!

Button Oberhaching steigt auf Wußten Sie, dass etwa 30% der Autofahrten kürzer als 3 Kilometer sind? Und dass circa 85% aller Lebensmitteleinkäufe mit dem Fahrrad transportiert werden könnten?
Es mangelt also gewiss nicht an Gelegenheiten, um hin und wieder auf das Fahrrad umzusteigen. Auch zeitlich bringt das Auto mitsamt der Parkerei auf der Kurzstrecke keinen Vorteil. Wenn wir uns dann noch bewußt machen, dass dabei der Katalysator noch gar nicht arbeitet und der Spritverbrauch extrem hoch ist, sollte das gelegentliche Umsteigen vom Auto auf das Rad bei Kurzstrecken noch naheliegender sein. 

Radfahren tut aber nicht nur der Umwelt und dem Geldbeutel gut. Es dient auch der eigenen Gesundheit, der Psychomotorik und dem Erlebnis, dem "Er-Fahren" der eigenen Umgebung. Und immer mehr wird das Radfahren zum Ausdruck von Spaß, Status und Lifestyle.

Steigen Sie einfach mal wieder aufs Rad - Sie werden überrascht sein, wie gut es tut, wie kurz die Wege in der Gemeinde sind und wie flott Sie (ohne zu rasen!) unterwegs sind.

Oberhachinger Radl-Bilanz

Knapp 27% der Oberhachinger kommen bereits mit dem Fahrrad in die Ortsmitten, etwa 19% zu Fuß und ca. 50% mit dem Auto. Die Fußgänger und Radfahrer liegen zahlenmäßig also nahezu gleichauf mit den Autofahrern!
Haushaltsbefragung 2011 Verkehrsmittelwahl bei Ortsmittenbesuch
Dieses Ergebnis der repräsentativen Haushaltsbefragung vom Frühjahr 2011 ist auch Ausdruck der erfolgreichen Einzelhandels- und Ortsentwicklungspolitik der Gemeinde. Befördert wird dieses erfreuliche Ergebnis ganz gewiss auch durch die nahezu flächendeckenden Tempo-30-Zonen. Diese geschwindigkeitsreduzierten Zonen bieten sich besonders für den Mischverkehr von Auto- und Radfahrern an. Separate Radwege dürfen dort im Übrigen auch nicht angelegt werden.

An den S-Bahnhöfen stehen knapp 700 überdachte Radlstellplätze zur Verfügung. Diese werden ebenso rege genutzt wie die in den Ortsmitten. Wobei die Gemeinde sukzessive weitere Abstellplätze ergänzen wird. In Deisenhofen kommen ca. 19% der MVV-Pendler mit dem Fahrrad zur Haltestelle (2012). Der Landkreisdurchschnitt liegt lediglich bei 11%.

Button Mit dem Rad ins Bad Beim Further Bad setzt die Gemeinde konsequent auf die Fahrradnutzung. Dies wird nicht nur an dem Slogan "Mit dem Rad zum Bad", sondern auch durch die hohe Zahl an Fahrradabstellplätzen und den nur wenigen Autoparkplätzen deutlich.

Radverkehrspolitik der Gemeinde - Grundsatzbeschluss und Mitgliedschaft in der AGFK

Die Gemeinde möchte den Radverkehrsanteil gerne noch weiter erhöhen und zwar in allen Bereichen: für den Weg zur Schule und zur Arbeit, zum Einkaufen,  zum Sport, zum Treffen mit Freunden, für Ausflüge. Das Fahrrad soll schlicht und ergreifend selbstverständlicher Bestandteil im Alltagsverkehr sein.

Logo der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern (AGFK) Diese Zielsetzung verfolgt die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern (AGFK Bayern).  Die Gemeinde Oberhaching arbeitet hier als Mitglied aktiv mit. Voraussetzung für diese Mitgliedschaft ist unter anderem ein fahrradpolitischer Grundsatzbeschluss des Gemeinderats. Dieser wurde am 7. Febraur 2012 einstimmig gefasst.

Aktionsprogramm "Oberhaching steigt auf"

Button Oberhaching steigt auf In dem Grundsatzbeschluss hat sich der Gemeinderat verpflichtet, ein Konzept für die Radverkehrsförderung zu erarbeiten und kontinuierlich fortzuentwickeln. Das Aktionsprogramm 2013 wurde am 26. Februar 2013 vom Umwelt- und Verkehrsausschuss einstimmig beschlossen und steht unter dem Motto  "Oberhaching steigt auf". Unter diesem Dach findet eine systematische Herangehensweise sowie eine Zusammenführung, Koordination und Ergänzung der bisherigen Einzelaktivitäten zum Radverkehr statt.

Fahrrad Monitor Deutschland

Der gesellschaftliche Trend zum Fahrradfahren ist nicht nur ein Oberhachinger, sondern ein deutschlandweites Phänomen. Dies zeigt die repräsentative Umfrage des Bundesverkehrsministeriums mit dem Titel Fahrrad-Monitor Deutschland 2011.

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