Naturraum

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Landschaft und Geologie

Die Gemeinde Oberhaching liegt im Landkreis München ca. 10 Kilometer südlich der Landeshauptstadt München. Die Landschaft wird geprägt durch die beginnende Münchner Schotterebene: Der Untergrund im nördlichen Gemeindegebiet besteht aus kiesigen Ablagerungen der Würmeiszeit über den Sedimentschichten der Vorgängereiszeiten. Im Süden bilden die Endmoränenhügel der Rißeiszeit den Untergrund.

Eine landschaftliche Besonderheit stellt das Gleißental und seine Verlängerung, das Hachinger Bach Tal, dar. Entstanden ist dieser 25 Meter tiefe Einschnitt in die Landschaft durch das Abfließen der Schmelzwässer des Isargletschers. In diesem Einschnitt befinden sich geologische Besonderheiten wie Nagelfluh und Aufschlüsse bis in das Tertiär.

Landschaftsökologische Gliederung

Die Landschaft Oberhachings lässt sich in Abschnitte mit ähnlichen klimatischen, geologischen Standortfaktoren untergliedern. Diese Grundbausteine ergeben wiederum die naturräumlichen Untereinheiten:
  • Nördliche Schotterfelder beiderseits des Hachinger Bach Tals
  • Schotterfelder zwischen den Hangkanten der Schmelzwasserrinne
  • Talablagerungen in der Bachtalaue
  • Südliche Schotterfelder beiderseits des Gleißentales
  • Hangleiten des Gleißentales (Steilhänge)
  • Talgrund des Gleißentals
  • Rissplatten - Ausläufer der Altmoräne

Klima

Klimatisch befinden wir uns im typischen Alpenvorland. Beherrscht werden die klimatischen Verhältnisse durch atlantische Luftmassen aus Südwest und West (37 % Windhäufigkeit), kontinentale Luftmaßen aus Osten (12 % Windhäufigkeit) und durch die Stau- und Föhnwirkung der Alpen (51 % Windhäufigkeit).
Je nach Meereshöhe von 570 m im Norden bis 650 m im Süden nehmen die mittleren Jahresniederschläge von Norden nach Süden von 950 auf 1.200 mm zu. Die Temperaturen liegen im Jahresmittel zwischen 7 und 8°C, in der Vegetationszeit bei 14 bis 15°C. In der Schotterebene können bis weit in die Vegetationszeit hinein Bodenfröste auftreten.
Aktuelle Niederschlagsdaten der deutschen Wetterdienststationen Deisenhofen und Laufzorn, können über den Hochwassernachrichtendienst Bayern und die Unwetterzentrale (siehe rechte Spalte) abgerufen werden. 

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