Neues aus Oberhaching

Schulcampus Deisenhofen - Ausstellung der Planentwürfe


Der Landkreis München und die Gemeinden Brunnthal, Grünwald, Oberhaching und Sauerlach haben Anfang 2021 den Zweckverband Staatliche weiterführende Schulen im Süden des Landkreises München gegründet, der bis 2025 in Deisenhofen zwischen der Sauerlacher- und der Schulstraße den Schulcampus Oberhaching mit Fachoberschule, Realschule und einer Dreifachsporthalle realisieren soll.

Zur Vergabe der Architektenleistungen wurden nach einem europaweiten Bewerbungsverfahren fünf erfahrene Architekturbüros aufgefordert, ein Angebot abzugeben und einen Lösungsvorschlag einzureichen.

Alle Planentwürfe mitsamt den Modellen sind ab sofort bis zum 18. Juni zu den üblichen Öffnungszeiten in der Aula des Rathauses ausgestellt. Bitte tragen Sie eine Mund-Nase-Maske, halten sie Abstand und beachten Sie die allgemeinen Hygieneregeln. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Betrachten der doch auch sehr unterschiedlichen Planentwürfe!

Einen ersten Eindruck können Sie sich auch per Video von der Ausstellung mit Bürgermeister Stefan Schelle verschaffen.

Sie können sich aber auch über eine Kurzdokumentation der Planentwürfe mit stichpunktartigen Erläuterungen einen Überblick verschaffen.

Als Planungsgrundlage für die Mehrfachbeauftragung erhielten die PlanerInnen eine detaillierte Aufgabenstellung, die die schulischen Notwendigkeiten ebenso berücksichtigte, wie die von der Gemeinde im Vorfeld entwickelten Planungsleitlinien zur Ausgestaltung eines Campus, der sich harmonisch in das städtebauliche Umfeld einfügt und zu seiner Umgebung hin offen und durchlässig zeigt.

Am 11. und 12. Mai 2021 hat die Vergabejury, die sich aus den VertreterInnen des Landkreises und der Zweckverbandsgemeinden sowie den Mitgliedern des Oberhachinger Bauausschusses zusammensetzte, die von externen Beratern unterstützt wurden, zunächst die Präsentationen der beteiligten Büros zu deren Konzepten gehört und anschließend in einer intensiven Sitzung eine Bewertung anhand der vorab festgelegten Kriterien vorgenommen.

Bewertet wurden neben den Honorarangeboten und den Personalkonzepten vor allem die Vorschläge der fünf BieterInnen zur städtebaulich-architektonischen Lösung der Planungsaufgabe. Hierbei wurde das Augenmerk gelegt auf die Aspekte:

  • Städtebau, Identität, Adressbildung,
  • Funktionalität,
  • Architektur, Raumqualität,
  • Freiraumqualität,
  • Realisierbarkeit, Wirtschaftlichkeit,
  • Nachhaltigkeit, Ökologie

In der Gesamtbetrachtung aller Kriterien landet das Büro Hirner & Riehl auf dem ersten Rang und soll den Zuschlag für die ausgelobten Planungsleistungen erhalten. Derzeit laufen die Ausschreibungen für die übrigen FachplanerInnen, damit zeitnah ein vollständiges Planungsteam zusammengestellt wird, um den Vorentwurf weiterzuentwickeln.