Neues aus Oberhaching

Landkreis München - Machbarkeitsstudie zu Radschnellverbindungen
Information und Beteiligung der Öffentlichkeit


Seit 2016 prüft der Landkreis München, inwieweit gut ausgebaute Radwege, sogenannte Radschnellverbindungen, die Verkehrsinfrastruktur in der Region attraktiver machen können. Dem 2018 beschlossenen Pilotkorridor von der Münchener Stadtgrenze bis nach Garching und Unterschleißheim sollen nach dem Willen des Landkreises vorerst drei weitere folgen – vorausgesetzt, die beauftragten Machbarkeitsstudien kommen zu einem positiven Ergebnis. In die Trassenfindung sollen auch die Bürgerinnen und Bürger eingebunden werden. Ab Mitte Mai finden deshalb für jeden Korridor Veranstaltungen zur Beteiligung der Öffentlichkeit statt.
 
Radschnellverbindungen nach Kirchheim, Oberhaching und Planegg
Diskutiert wird über drei Stadt-Umland-Korridore, die in der 2015 vom Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München erstellten Potenzialanalyse (https://www.pv-muenchen.de/leistungen/ortsplanung/verkehrskonzepte/radschnellwege/potenzialanalyse-radschnellwege-in-der-region-muenchen/) als sinnvoll und grundsätzlich möglich identifiziert wurden: Im Osten ein Korridor über Kirchheim bis nach Markt Schwaben (Korridor 6), im Süden ein Weg über Neubiberg, Unterhaching und Taufkirchen bis nach Oberhaching (9) sowie ein Korridor im Würmtal über Gräfelfing und Planegg bis nach Starnberg (11/11a). In die Planungen sollen die Wünsche und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger mit einfließen. Dazu haben die Projektpartner in Zusammenarbeit mit Landkreis und Kommunen drei offene Bürgerwerkstätten organisiert.
 
Am Montag, 3. Juni 2019, haben alle interessierten Bürgerinnen und Bürger im Bürgersaal „Beim Forstner“ die Gelegenheit, von 18 Uhr bis ca. 21 Uhr das Projekt sowie die zur Untersuchung anstehenden Korridore kennenzulernen, ihre Vorstellungen einzubringen und so die Trassen gemeinsam zu entwickeln.
 
Den Auftakt der Veranstaltung bildet ein Vortrag, der die Besucher in die Thematik einführen wird. Neben der Darstellung der notwendigen Basisinformationen zu Radschnellverbindungen werden die einzelnen Arbeitsschritte der Machbarkeitsuntersuchung erläutert. Nach einer gemeinsamen Diskussionsrunde erhalten die Bürgerinnen und Bürger im Werkstattverfahren mittels Plakatwänden, Karteikarten und detaillierten Fragen ausführlich Gelegenheit, ihre Ideen und Anregungen einzubringen.
 
Sämtliche Wünsche und Denkanstöße werden im Nachgang der Veranstaltungen ausgewertet. Sie bilden die Basis für die weiteren Planungen zur Realisierung der Radkorridore nach Planegg, Oberhaching und Kirchheim, die gemeinsam und in enger Abstimmung mit der Landeshauptstadt München sowie den Landkreisen Ebersberg und Starnberg erfolgen werden. Der gemeinsam erarbeitete Vorschlag zur Trassenführung wird dann ebenfalls der Öffentlichkeit vorgestellt.
 
Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, die gerne die Radschnellverbindungen mitgestalten möchten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Veranstaltung ist für alle Besucher geöffnet.