Lokale Agenda 21

Lokale Agenda 21 in Oberhaching

Die Agenda 21 ist eine unabhängige, überparteiliche Bürgervereinigung, deren Ziel es ist, an der zukunftsfähigen, nachhaltigen Entwicklung der Gemeinde Oberhachings mitzuwirken. Dies bezieht sich vor allem auf die Themen Energie und Klimaschutz, Natur und Landwirtschaft, Verkehr und Ortsentwicklung sowie soziale Partnerschaften. 

Die Initiative zur Gründung der Lokalen Agenda 21 in Oberhaching ging vom Umweltbeirat aus. Am 30. Oktober 1997 erfolgte eine Informationsveranstaltung im Rathaus. Am 18. Februar 1998 wurde vom Umweltbeirat über den Gemeinderat zu einer Gründungsveranstaltung eingeladen, die von den Agenda-Gruppen in Taufkirchen und insbesondere Wolfratshausen unterstützt wurde. Am 4. Mai 1998 wurde im Gemeinderat einstimmig beschlossen, die Agenda 21 - Aktivitäten in Oberhaching zu unterstützen.

Die Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, ihre Ideen einzubringen und in den Arbeitsgruppen der Agenda 21 mitzuarbeiten.

Die Arbeitskreise mit ihren Aktionen und Projekten

Natur und Landwirtschaft
  • Erhaltung von bäuerlichen Familienbetrieben
  • Förderung der Direktvermarktung von landwirtschaftlichen Produkten, Ausweitung des ökologischen Anbaus
  • Unterstützung aller im Gemeindegebiet geplanten Biotoppflege- und Schutzmaßnahmen sowie Artenschutzprojekten
  • Anlage von naturnahen Wiesen
  • Pflanzung von Obstbäumen in der Feldflur
  • Aktion "Gemüse auf dem Feld"
  • Obstbörse

Energie und Klimaschutz
  • Rationelle Energienutzung
  • Nutzung Regenerativer Energien
  • CO2 Emission reduzieren
  • Solarbasteln im Ferienprogramm
  • Gemeinschaftliche Bürgersolaranlagen

Verkehr und Ortsentwicklung
  • Verkehrsgerechte Ortsplanung nach Gesichtspunkten der
  • Umweltverträglichkeit
  • Öffentlicher Personennahverkehr
  • Umweltfreundlicher Verkehr in der Gemeinde
  • Durchgängige Fuß- und Radwegeverbindungen

Soziale Partnerschaft
  • Integration von Neubürgern und ausländischen Mitbürgern
  • Vernetzung der örtlichen sozialen Einrichtungen
  • Rat und Unterstützung für sozial Bedürftige

Kommunikation
  • Erfahrungsaustausch mit anderen Agenda-Gruppen, regional und lokal,
  • Kontakte mit verschiedenen Umwelt-Institutionen,
  • Führung einer Chronik