Marder im Dach

Marder im Dach
Vor allem der Baummarder nutzt gerne die Möglichkeit, in Wohn- oder Nebengebäuden geschützte Unterschlüpfe für seine so genannte Wochenstube zur Aufzucht der Jungtiere zu besetzen. Bei Neben-gebäuden könnte dies unter Umständen noch hingenommen werden, aber in Wohngebäuden ist der Lärm und die Geruchsbelästigung in der Regel unerträglich, ganz abgesehen von den möglichen Schäden an der Isolierung und Bausubstanz.
Abhilfe schaffen bauliche Maßnahmen, wie das Versperren jeglichen noch so kleinen Zuganges und das Entfernen von Kletterhilfen auf das Dach. Weiter können Marderabwehrgeräte aus dem Automobilbereich oder Vergrämungsversuche mit stark oder nach Menschen riechenden Stoffen helfen, den Eindringling fern zu halten. Letzte Konsequenz
wäre der Lebendfang des Tieres durch einen amtlichen vom Landratsamt zu ermittelnden Marderjäger. Auskünfte hierzu erteilt die Untere Jagdbehörde am Landratsamt München.
www.landkreis-muenchen.de Landratsamt/ Abteilung 5/ Öffentliche Sicherheit und Ordnung/ Sachgebiet 5.3 Brandschutz, Katastrophenschutz, Waffenrecht, Sprengstoffrecht und Jagdgesetze