Radverkehrspolitik in Oberhaching
Radfahren macht Spaß, spart Geld und tut gut!
Es mangelt also gewiss nicht an Gelegenheiten, um hin und wieder auf das Fahrrad umzusteigen. Auch zeitlich bringt das Auto mitsamt der Parkerei keinen Vorteil. Wenn wir uns dann noch bewußt machen, dass bei Kurzstrecken der Katalysator noch gar nicht arbeitet und der Spritverbrauch extrem hoch ist, sollte das gelegentliche Umsteigen vom Auto auf das Rad bei Kurzstrecken noch naheliegender sein.
Radfahren tut aber nicht nur der Umwelt und dem Geldbeutel gut. Es dient auch der eigenen Gesundheit, der Psychomotorik und dem Erlebnis, dem "Er-Fahren" der eigenen Umgebung. Und immer mehr wird das Radfahren zum Ausdruck von Spaß, Status und Lifestyle.
Steigen Sie einfach mal wieder aufs Rad - Sie werden überrascht sein, wie gut es tut, wie kurz die Wege in der Gemeinde sind und wie flott Sie (ohne zu rasen!) unterwegs sind.
Oberhachinger Radl-Bilanz
Knapp 27% der Oberhachinger kommen bereits mit dem Fahrrad in die Ortsmitten, etwa 19% zu Fuß und ca. 50% mit dem Auto. Die Fußgänger und Radfahrer liegen zahlenmäßig also nahezu gleichauf mit den Autofahrern!Dieses Ergebnis der repräsentativen Haushaltsbefragung vom Frühjahr 2011 ist auch Ausdruck der erfolgreichen Einzelhandels- und Ortsentwicklungspolitik der Gemeinde. Befördert wird dieses erfreuliche Ergebnis ganz gewiss auch durch die nahezu flächendeckenden Tempo-30-Zonen. Diese geschwindigkeitsreduzierten Zonen bieten sich besonders für den Mischverkehr von Auto- und Radfahrern an. Separate Radwege dürfen dort im Übrigen auch nicht angelegt werden.
An den S-Bahnhöfen stehen knapp 700 überdachte Radlstellplätze zur Verfügung. Diese werden ebenso rege genutzt wie die in den Ortsmitten. Wobei die Gemeinde sukzessive weitere Abstellplätze ergänzen wird. In Deisenhofen kommen ca. 19% der MVV-Pendler mit dem Fahrrad zur Haltestelle (2012). Der Landkreisdurchschnitt liegt lediglich bei 11%.