Haushalt und Finanzen der Gemeinde Oberhaching 2013
Haushalt und Finanzen 2013
Der Haushaltsplan 2013 wurde am 5. Februar 2013 vom Gemeinderat als Haushaltssatzung verabschiedet.
In der Haushaltssatzung werden auch die Hebesätze der Grund- und Gewerbesteuer für das Haushaltsjahr festgelegt. Diese betragen (unverändert):
Gewerbesteuerhebesatz: 270 v. H.
Grundsteuerhebesatz A + B: 250 v. H.
Nach der Finanzplanung sollen sich diese Hebesätze auch in den kommenden Jahren nicht ändern.
Der kommunale Haushaltsplan besteht aus zwei Teilen, dem Verwaltungs- und dem Vermögenshaushalt.
Der Verwaltungshaushalt bildet den laufenden Betrieb ab, wie die Personalkosten, Bewirtschaftungs- und Unterhaltsaufwendungen, laufende Zuschüsse, alle Steuer- und Gebühreneinnahmen und die Steuerausgaben. Im Jahr 2013 beträgt das Volumen des Verwaltungshaushalts 40.850.000 Euro. Ein wichtiger Indikator ist das anvisierte Ergebnis der Verwaltungshaushaltes. Im Jahr 2013 wird ein Überschuss von 3.989.300 Euro erwartet. Dieser Überschuss wird für Investitionen an den Vermögenshaushalt weitergeleitet.
Der Vermögenshaushalt beinhaltet die Investitionen der Gemeinde ab, wie Hochbaumaßnahmen, Straßenbaumaßnahmen, Investitionszuschüsse und Grunderwerb. Dafür sind im Jahr 2013 insgesamt 12.438.900 Euro vorgesehen.
Die nachfolgenden Grafiken zeigen die Einnahmepositionen im Verwaltungshaushalt.

Die Übersicht über die Einnahmeseite zeigt, dass die Steuereinnahmen die größte Position ausmachen. Sie verteilen sich wie folgt:

Die obenstehende Grafik zeigt, wie wichtig die Gewerbesteuer für den gemeindlichen Haushalt ist. Es lohnt sich einen genaueren Blick darauf zu werfen.
Die nachfolgende Grafik zeigt die Ergebnisse (blau) und die Erwartungen der Gewerbesteuereinnahmen (rot) in den jeweiligen Jahren.

Von den gemeindlichen Steuereinnahmen fließt ein erheblicher Teil an den Landkreis (Kreisumlage) und an den Staat (Gewerbesteuerumlage). Dies ist oft nicht bekannt bzw. wird unterschätzt. Die nachfolgende Grafik zeigt was der Gemeinde von den Steuereinnahmen übrig bleibt, das sogenannte „Netto-Steueraufkommen“:

Die Ausgaben im Verwaltungshaushalt stellen sich folgendermaßen dar:

Die nachfolgende Aufstellung gibt Auskunft darüber, welche Einrichtungen im laufenden Betrieb über die zu erzielenden Einnahmen hinaus (z. B. Gebühren) besonders bezuschusst werden (ohne Investitionen):

Die Kommunalfinanzen haben sich nach dem Einbruch des Jahres 2009 in den Jahren 2010, 2011 und 2012 wieder erholt. Die nachfolgende Graphik zeigt den wieder zunehmenden Finanzspielraum (grau hinterlegt).

Wie bereits eingangs erwähnt ist der Überschuss des Verwaltungshaushaltes ein wichtiger Indikator für die Leistungsfähigkeit einer Gemeinde. Die nachfolgende Grafik zeigt die Entwicklung auch für die zurückliegenden Jahre.

Mit dem Haushaltsplan wird auch der Finanzplan der kommenden drei Jahre beschlossen, er wird auch Investitionsplan genannt. Die nachfolgende Grafik zeigt die Bereiche/Projekte, in welche die Gemeinde in diesem und in den nächsten Jahren investieren will.
Investitionen 2013
2013 sind Investitionen um Umfang von rund 12,4 Mio. € vorgesehen.

Der Großteil der Investitionen fließt in die Schulen (Realschule Taufkirchen, Grundschule Deisenhofen-Planungskosten) und Kindertagesstätten inkl. Hort und Mittagsbetreuung (soziale Sicherung), Wohnungsbau (1 Mio. € für Betreutes Wohnen) und Straßenbau sowie den weiteren Ausbau des Nahwärmenetzes (4,4 Mio. €) durch unsere Gemeindewerke (wirtschaftliche Unternehmungen, allgemeines Grund und Sondervermögen).
In den Finanzplanungsjahren 2014 – 2016 hat der Gemeinderat folgende Schwerpunkte gesetzt:

Zur Kostendeckung der geplanten Investitionen müssen in den Jahren 2013 bis 2016 nicht nur die Rücklagen herangezogen, sondern voraussichtlich auch Kredite aufgenommen werden.
Zusammenfassung und Übersicht über die Finanzplanungsjahre

Stand der Rücklage
Die allgemeine Rücklage wird zu Beginn des Haushaltsjahres 2013 voraussichtlich noch rd. 0,6 Mio. € betragen. Sie liegt damit knapp über der gesetzlich geforderten Mindestrücklage und scheidet für die Finanzierung der Investitionen des Jahres 2013 aus. In den Jahren 2014 und 2015 wird voraussichtlich keine Rücklagenzuführung möglich sein. Erst im Jahr 2016 können voraussichtlich wieder rund 1,7 Mio. € der Rücklage zugeführt werden.
Stand der Schulden
Der Schuldenstand der Gemeinde zu Beginn des Haushaltsjahres 2013 beträgt 3,06 Mio. €, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von rd. 234 € bei 13.061 EW am 31.12.2011 entspricht, der Landesdurchschnitt liegt am 31.12.2010 bei 680 € je Einwohner.
Im Jahr 2013 ist zur Finanzierung der Investitionen eine Kreditaufnahme von 7.521.700 €geplant. Dadurch erhöht sich, nach Abzug der laufenden Tilgung der Schuldenstand voraussichtlich auf rd. 10,46 Mio. €. Dies würde einer Pro-Kopf-Verschuldung von rd. 801 € am Ende des Jahres entsprechen.
Ob eine Kreditaufnahme in diesem Umfang tatsächlich notwendig wird, hängt im Wesentlichen von der Entwicklung der Gewerbesteuereinnahmen und dem Fortschriftt der einzelnen geplanten Investitionsmaßnahmen des Jahres 2013 ab.
Der Haushaltsplan 2013 wurde am 5. Februar 2013 vom Gemeinderat als Haushaltssatzung verabschiedet.
In der Haushaltssatzung werden auch die Hebesätze der Grund- und Gewerbesteuer für das Haushaltsjahr festgelegt. Diese betragen (unverändert):
Gewerbesteuerhebesatz: 270 v. H.
Grundsteuerhebesatz A + B: 250 v. H.
Nach der Finanzplanung sollen sich diese Hebesätze auch in den kommenden Jahren nicht ändern.
Der kommunale Haushaltsplan besteht aus zwei Teilen, dem Verwaltungs- und dem Vermögenshaushalt.
Der Verwaltungshaushalt bildet den laufenden Betrieb ab, wie die Personalkosten, Bewirtschaftungs- und Unterhaltsaufwendungen, laufende Zuschüsse, alle Steuer- und Gebühreneinnahmen und die Steuerausgaben. Im Jahr 2013 beträgt das Volumen des Verwaltungshaushalts 40.850.000 Euro. Ein wichtiger Indikator ist das anvisierte Ergebnis der Verwaltungshaushaltes. Im Jahr 2013 wird ein Überschuss von 3.989.300 Euro erwartet. Dieser Überschuss wird für Investitionen an den Vermögenshaushalt weitergeleitet.
Der Vermögenshaushalt beinhaltet die Investitionen der Gemeinde ab, wie Hochbaumaßnahmen, Straßenbaumaßnahmen, Investitionszuschüsse und Grunderwerb. Dafür sind im Jahr 2013 insgesamt 12.438.900 Euro vorgesehen.
Die nachfolgenden Grafiken zeigen die Einnahmepositionen im Verwaltungshaushalt.
Die Übersicht über die Einnahmeseite zeigt, dass die Steuereinnahmen die größte Position ausmachen. Sie verteilen sich wie folgt:
Die obenstehende Grafik zeigt, wie wichtig die Gewerbesteuer für den gemeindlichen Haushalt ist. Es lohnt sich einen genaueren Blick darauf zu werfen.
Die nachfolgende Grafik zeigt die Ergebnisse (blau) und die Erwartungen der Gewerbesteuereinnahmen (rot) in den jeweiligen Jahren.
Von den gemeindlichen Steuereinnahmen fließt ein erheblicher Teil an den Landkreis (Kreisumlage) und an den Staat (Gewerbesteuerumlage). Dies ist oft nicht bekannt bzw. wird unterschätzt. Die nachfolgende Grafik zeigt was der Gemeinde von den Steuereinnahmen übrig bleibt, das sogenannte „Netto-Steueraufkommen“:
Die Ausgaben im Verwaltungshaushalt stellen sich folgendermaßen dar:
Die nachfolgende Aufstellung gibt Auskunft darüber, welche Einrichtungen im laufenden Betrieb über die zu erzielenden Einnahmen hinaus (z. B. Gebühren) besonders bezuschusst werden (ohne Investitionen):
Die Kommunalfinanzen haben sich nach dem Einbruch des Jahres 2009 in den Jahren 2010, 2011 und 2012 wieder erholt. Die nachfolgende Graphik zeigt den wieder zunehmenden Finanzspielraum (grau hinterlegt).
Wie bereits eingangs erwähnt ist der Überschuss des Verwaltungshaushaltes ein wichtiger Indikator für die Leistungsfähigkeit einer Gemeinde. Die nachfolgende Grafik zeigt die Entwicklung auch für die zurückliegenden Jahre.
Mit dem Haushaltsplan wird auch der Finanzplan der kommenden drei Jahre beschlossen, er wird auch Investitionsplan genannt. Die nachfolgende Grafik zeigt die Bereiche/Projekte, in welche die Gemeinde in diesem und in den nächsten Jahren investieren will.
Investitionen 2013
2013 sind Investitionen um Umfang von rund 12,4 Mio. € vorgesehen.
Der Großteil der Investitionen fließt in die Schulen (Realschule Taufkirchen, Grundschule Deisenhofen-Planungskosten) und Kindertagesstätten inkl. Hort und Mittagsbetreuung (soziale Sicherung), Wohnungsbau (1 Mio. € für Betreutes Wohnen) und Straßenbau sowie den weiteren Ausbau des Nahwärmenetzes (4,4 Mio. €) durch unsere Gemeindewerke (wirtschaftliche Unternehmungen, allgemeines Grund und Sondervermögen).
In den Finanzplanungsjahren 2014 – 2016 hat der Gemeinderat folgende Schwerpunkte gesetzt:
Zur Kostendeckung der geplanten Investitionen müssen in den Jahren 2013 bis 2016 nicht nur die Rücklagen herangezogen, sondern voraussichtlich auch Kredite aufgenommen werden.
Zusammenfassung und Übersicht über die Finanzplanungsjahre
Stand der Rücklage
Die allgemeine Rücklage wird zu Beginn des Haushaltsjahres 2013 voraussichtlich noch rd. 0,6 Mio. € betragen. Sie liegt damit knapp über der gesetzlich geforderten Mindestrücklage und scheidet für die Finanzierung der Investitionen des Jahres 2013 aus. In den Jahren 2014 und 2015 wird voraussichtlich keine Rücklagenzuführung möglich sein. Erst im Jahr 2016 können voraussichtlich wieder rund 1,7 Mio. € der Rücklage zugeführt werden.
Stand der Schulden
Der Schuldenstand der Gemeinde zu Beginn des Haushaltsjahres 2013 beträgt 3,06 Mio. €, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von rd. 234 € bei 13.061 EW am 31.12.2011 entspricht, der Landesdurchschnitt liegt am 31.12.2010 bei 680 € je Einwohner.
Im Jahr 2013 ist zur Finanzierung der Investitionen eine Kreditaufnahme von 7.521.700 €geplant. Dadurch erhöht sich, nach Abzug der laufenden Tilgung der Schuldenstand voraussichtlich auf rd. 10,46 Mio. €. Dies würde einer Pro-Kopf-Verschuldung von rd. 801 € am Ende des Jahres entsprechen.
Ob eine Kreditaufnahme in diesem Umfang tatsächlich notwendig wird, hängt im Wesentlichen von der Entwicklung der Gewerbesteuereinnahmen und dem Fortschriftt der einzelnen geplanten Investitionsmaßnahmen des Jahres 2013 ab.