Kirche und Soziales
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Pfarrverband Oberhaching
Katholische Kirche Mariä Geburt Oberbiberg
Pfarramt St. Stephan Oberhaching
Pfarrer Rüdiger Karmann
Pfarrweg 9
82041 Oberhaching
Telefon: 6131653
Fax: 61305685
Gemeindereferentin Frau Helene Aumer
Telefon: 61372679-2 (ohne AB)
Gemeindereferentin Frau Andrea Thiele
(Tel. über Pfarrbüro St. Bartholomäus)
Pfarramt St. Bartholomäus Deisenhofen
Pfarrer Rüdiger Karmann
Ödenpullacher Str. 25
82041 Deisenhofen
Telefon: 61372679-0
Fax: 61372679-9
Gemeindereferentin Frau Helene Aumer
Telefon: 61372679-2 (ohne AB)
Gemeindereferentin Frau Andrea Thiele
Kath. Seelsorge im Caritas-Altenheim
St. Rita und in der Seniorenresidenz
Deisenhofen
Pastoralreferentin Renate Galle
Telefon: 089 61397211
Filialkirche Kreuzpullach
82041 Kreuzpullach
Telefon: 089 61372679-0
Am Kirchplatz
Oberbiberg
Telefon: 08104 1513
Fax: 08104 9493
(Benefiziumskuratie St. Margaret,
82054 Altkirchen)
Ansprechpartner
Msgr. Pfarrer Wolfgang Bouché, Altkirchen
Kirchenpfleger Adalbert Wolf, Oberbiberg
Telefon: 089 6133352
Öffnungszeiten
zu allen Gottesdiensten entsprechend
dem Pfarrbrief; diese Zeiten ändern
sich im Wechsel mit den Gemeinden
Endlhausen, Altkirchen: Samstag 19 Uhr,
Sonntag entweder 8.45 oder 10 Uhr.
Im Gegensatz zu ihrer Mutterpfarrei St.
Stephan ist
St. Bartholomäus
in Deisen-
hofen eine sehr junge Pfarrei. 1965 wurden
die Arbeiten an der von Architekt Michael
Pongratz geplanten Pfarrkirche begonnen,
die im April 1967 mit der Weihe durch
Kardinal Döpfner ihren Abschluss fanden.
Neue Kreuzwegbilder und eine Orgel konn-
ten 1970 dank einer Spendensammlung
angeschafft werden. 1973 erfolgte die Weihe
von fünf Glocken, ebenfalls durch Spenden
finanziert. Seit 1988 schmücken zehn Wand-
bilder mit biblischen Szenen (Jesus mit den
Aposteln) das Kircheninnere.
Die katholische Kirche Mariä Geburt Ober-
biberg, am Kirchplatz, wird seelsorgerisch
betreut von der„Muttergemeinde“ Benefi-
ziumskuratie St. Margaret und gehört zum
Dekanat Wolfratshausen. Die Kirche befindet
sich an der Staatsstraße 2368 von Oberha-
ching nach Dietramszell auf einer Anhöhe,
die Rest einer alten Keltenschanze ist. Sie
wurde als Kirche zu„Biburg“ am 7. August
778 durch den Freisinger Bischof Arbeo
geweiht, am gleichen Tag wie die Kirche zu
„Puellach“ (= Kreuzpullach). Aufgrund eines
Grafengelübdes wurde dieses„Heilthum“ zu
Ehren„Unserer Lieben Frauen“ erbaut.
Zunächst war es ein Holzbau, der um die
Mitte des 15. Jahrhunderts einer größeren
Kirche aus Stein weichen musste, zu der Her-
zog Wilhelm eine Madonna stiftete, die seit
der letzten größeren Renovierung 1965 auf
der linken Seite der Apsis angebracht ist. Der
ehemalige gotische Hochaltar wurde ent-
fernt, dafür wurde eine frei stehende Mensa
errichtet. Dahinter befindet sich ein großes
gotisches Kreuz, flankiert von Johannes dem
Täufer und dem Evangelisten Johannes.
Die
Filialkirche Kreuzpullach
gehört seit
1966 zur Pfarrei St. Bartholomäus. 778
wurde ein Vorgängerbau des heutigen
Gotteshauses durch den Freisinger Bischof
Arbeo eingeweiht. Die Konsekration der
jetzigen Kirche erfolgte 1710. Der jetzige
Innenraum der Kirche wird dominiert
von dem Hochaltar zu Ehren des heiligen
Kreuzes und den beiden Seitenaltären zu
Ehren des heiligen Petrus und der heiligen
Maria Magdalena. Nicht ohne Auswirkung
auf das Erscheinungsbild der Kirche sind der
sie umgebende Friedhof und das gleichzei-
tig erbaute, danebenstehende Schlösschen
(ehemaliges Benefiziatenhaus).
Derzeit wird die Kirche renoviert. Die Außen-
arbeiten sind bereits abgeschlossen. Voraus-
sichtlich ab Frühjahr 2011 steht die Kirche
wieder für Gottesdienste zur Verfügung. Bis
dahin finden die Gottesdienste in Endlhau-
sen und Altkirchen statt.
„Öffnet die Tore weit für Christus!“ Dieses
Papstwort ist im Pfarrverband Oberhaching
zum Leitwort für die Tätigkeit im Bereich der
Religion, Kultur und Begegnung mit allen
Menschen geworden. Die Pfarrei mit dem
Pfarrhaus dient der Begegnung aller Gene-
rationen im religiösen und kulturellen Sinn
sowie zur gemeinsamen Freizeitgestaltung.
Die Gemeinschaft, die Räume (Kirche, Pfarr-
heim und Jugendräume) im Pfarrverband
sind offen für Menschen, die eine – auch vor-
läufige und vorübergehende – Beheimatung
brauchen. Termine der Gottesdienste, der
kulturellen/musikalischen Veranstaltungen
und der verschiedenen Begegnungen
können Sie aus den Pfarrbriefen (2 x jährlich)
und aus der Internetseite entnehmen.
St. Stephan
ist die älteste Pfarrei imHachinger
Tal, deren Erstweihe bereits im Jahr 749/50
verzeichnet ist. Der markanteste Teil des
Kirchengebäudes ist der Turm, der in seiner
jetzigen Form aus spätromanischer Zeit
stammt. Dieser Turm gilt als Wahrzeichen
der Gemeinde. Eine erste Erwähnung der
Kirche in Oberhaching findet sich in einer
Urkunde des Kaisers Heinrich im Jahr 1052.
Genauere Daten über einen Kirchenbau
existieren erst aus den Jahren 1725/26 und
beschreiben eine im barocken Stil erbaute
Kirche, die anstelle der baufälligen Vorgän-
gerkirche errichtet werden musste und 1760
geweiht wurde. Auch dieses Kirchenschiff
erwies sich als nicht stabil genug und muss-
te 1843 nochmals abgetragen werden. 1846
bis 1849 wurde das Gotteshaus im neuroma-
nisch-neugotischen Stil wieder aufgebaut
und nachWesten erweitert. Es erhielt drei im
neuromanisch-nazarenischen Stil gehaltene
Altäre, die mit Bildern des Münchener Kunst-
malers Hermann Sagstätter versehen waren.
In den Jahren 1887 bis 1890 wurde der noch
farb- und stucklose Innenraum in den Grund-
tönen Rosa und Ocker ausgemalt und mit
Schablonenmalereien geschmückt. 1942
ließ der zuständige Pfarrer Ludwig Huber die
Seitenaltäre entfernen und die Malerei durch
neue Wand- und Deckenbilder ersetzen.
Drei Glocken fielen den beiden Weltkriegen
zum Opfer. Die Weihe einer neuen Glocke
konnte die Gemeinde 1948 feiern – das Zinn
war aus den privaten Nachkriegsbeständen
der Gemeindemitglieder gestiftet worden.
Nach der Glockenweihe von 1954 war das
alte Geläute wieder komplett. 1958/59
errichtete die Diözese am Kirchplatz einen
neuen Pfarrhof und ein Pfarrheim. Diese
Gebäude wuden 2011 abgerissen. An dieser
Stelle wird derzeit ein neues Parrzentrum
gebaut. Eine groß angelegte Innenreno-
vierung der Kirche wurde 1983 begonnen,
die u.a. einen neuen Kirchenboden und die
Deckengestaltung des Altarraums beinhal-
tete. Barocke Heiligenfiguren (Vitus, Maria
unter dem Kreuz, Urban, Silvester, Joseph
und Sebastian) erinnern an die barocke
Vorgeschichte, spätgotisch ist der hl. Stepha-
nus über dem Tabernakel. 1985 wurde eine
aufgrund einer Spende möglich gewordene
neue Bronzeglocke geweiht, zwei Jahre
später folgte eine Außenrestaurierung des
Kirchturms. 1997 feierte die Pfarrgemeinde
das 60-jährige Priesterjubiläum des früheren
Pfarrers Karl Hobmair, der von 1937 bis 1982
in der Pfarrei wirkte und Ehrenbürger der
Gemeinde war.
Seit mehr als 1.600 Jahren ist das Hachinger Tal christlich geprägt. Es ist kein Zufall, dass der Turm der Pfarrkirche
St. Stephan Motiv für unser Gemeindewappen ist, die evangelische Kirchengemeinde Zum Guten Hirten mitten auf
dem Kyberg steht, die Pfarrkirche St.Bartholomäus sogar noch vom Olympiaturm zu erkennen ist und die Kirchen
Mariä Geburt in Oberbiberg und Heilig Kreuz in Kreuzpullach in den ältesten Urkunden unserer Gemeinde erwähnt
sind. Für alle Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen bietet unsere Nachbarschaftshilfe unschätzbare
Hilfen an. Eine tolle Gelegenheit, sich ehrenamtlich zu engagieren!
Pfarrkirche St. Stephan
Pfarrkirche St. Bartholomäus
Filialkirche Heilig Kreuz
1...,44-45,46-47,48-49,50-51,52-53,54-55,56-57,58-59,60-61,62-63 66-67,68-69,70-71,72-73,74-75,76-77,78-79,80-81,82-83,84-85,...138